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Sonntag, 12. Januar 2020

darum.....





.....lebe ich auf dem land

als ich mir nach über 20 jahren grossstadt (DIE grossstadt berlin nebenbeibemerkt) aussuchte, hierher in die waldeinsamkeit zu ziehen - die nächste stadt eine winzige kleinstadt - da stiess ich auf viel unverständnis: "wieso willst du dich dort vergraben?!"....

*hier fröhliches lachen meinerseits einfügen****

nein - vergraben bin ich hier nicht. im gegenteil - hab mich nie so frei gefühlt. 
sicher, manchmal vermisse ich die internationalen garküchen und die hippen cafés.... manchmal, ein bisschen.
die wunder der natur, die mich hier umgeben, machen sehr viel glücklicher!

wenn ich, z.b., morgens die gardine aufziehe und am westlichen himmel am hausberg ein regenbogen steht - gezaubert vom rosa sonnenaufgang! ich bin jetzt 9 jahre hier - aber das ist neu - überraschend und wunderbar..... merci, frau morgenröte!

*

am nachmittag hab ich dann die ziegen besucht und mit kastanien gefüttert - hinreissende bestien!
anschliessend oben auf dem hochland birkengeist gepielt - in alten kleidern, 2.hand und handgemacht von mir und einigen anderen menschen.......

vll. werde ich DARUM so fuchtig, wenn jemand der natur ein haar krümmt - denn mutter natur gibt mir SOVIEL: freude, glück, trost, erholung, gesundheit - und ich bin ein dankbarer mensch! 













28 Kommentare:

  1. Liebe Beate, ich kann dich gut verstehen. Wir sind ja auch solche eher Einsamkeitsmenschen. Hinter unserem Haus beginnen die Felder und der Wald, zum Glück. Und ich bin froh, wenn ich dort allein sein kann oder mit meinem Mann, je nach Genmütslage. Stadt, Großststadt, finde ich eventuell einen oder zwei Tage interessant, dann erschöpft mich das Getue, der Trubel, das Geprotze mit Dingen, die mir nichts bedeuten.Wenn das Wetter so bleibt, fahren wir heute in die Rhön, Kunststation Kleinsassen, ein Idyll in den Rhönbergen mit tollen Ausstellungen und Menschen, die sich daran freuen, ohne lauthals umherschreien zu müssen.Und die weite Sicht ins Land über die Rhönkuppen, was kann es Schöneres geben. Herzliche Grüße dir und dem BW, Sunni

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    1. kleinsassen klingt gut! wünsche einen schönen ausflug gehabt zu haben!! :-D
      waldesgrüsse! xxxxx

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  2. Das ist schon erholsam wenn man die Bilder sieht, wie muss es erst sein dort zu leben?!! Ich kanns verstehen. Wenn ich in eine Großstadt komme fühle ich mich manchmal auch wie im Paradies was einkaufs und essensmöglichkeiten betrifft. Oder mal einen Kaffee an der Steaße sitzend trinken. Aber nach ein paar Tagen wirds mir zuviel, die Massen von Menschen und das hektische lärmige. Dann freu ich mich auf "meine" Gartenstadt am Waldrand.
    Dicken Drücker, liebe Grüße Tina

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    1. schön :-D
      ihr habts aber auch gut getroffen mit eurem rand-grundstück... habs gemütlich? drück! xxxx

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  3. Those beautiufl clear skies, the tranquility and the magnificent views, I can understand why you swapped city living for the countryside.
    Love your outfit and adore those goats! I love seeing goats roaming the backstreets of Northern India dressed in jumpers. Last year, in Jaipur, we spotted one resplendent in a 1970s belted cardigan, I was tempted to steal it (the cardi, not the vintage knitwear!) xxx

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  4. Ich lebe ebenfalls gerne auf dem Land. Die Luft ist besser und die Lebensqualität insgesamt im Vergleich zum Wohnen in der Stadt viel höher.
    Als junges Mädchen fand ich unser Dorf langweilig und wir fuhren oft mit dem Bus in die 5 Kilometer entfernte Kleinstadt.
    Heute bin ich froh, wenn ich nach der Arbeit in der Stadt aus dem lauten Gewusel heraus komme. Nach dem Passieren des Ortsschildes empfinde ich eine Befreiung und unser Dorf gar nicht langweilig.
    Schade, dass es hier keine Ziegen gibt. Gerne würde ich sie auch füttern. Ich mag ihr fröhliches Gemecker.
    Habe einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin




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    1. genau!
      hast du etwas land? gibt es potenzielle weiden? ungenutzte wiesen? ziegen sind sehr genügsam und robust - es muss ja nicht gleich eine grosse herde sein - 2-3 reichen, damit die sich nicht einsam fühlen :-D
      xxxx

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  5. liebe Beate, eben entdecke ich deinen Post und die Bilder, ...
    das klingt einfach nur wunderbar
    erholsamdie Freude und der Genuß an der Natur leuhtet dir ja geradezu aus den Augen, muss man nur hingucken, dann sieht man das.
    Städter, die nie rauskommen - höchstens mal auf einen Ausflug ins Grüne würden das wahrscheinlich nie verstehen Warum - darum man seine Liebe zur Natur entdeckt.! ° Denn man muss sie fühlen können um sie zu verstehen.
    Im Grunde bin ich ja auch ein Stadt-Städtekind mit all dem Trudel und der Hetze des dortigen Arbeitslebens vertraut, doch viel Lieber lebe ich auf dem gemächlich vor sich hinschippenden Land mit seinen manchmal verqueren und behäbigen Kleinbauern, den Misthaufen wenn es sie noch gibt, den Hühnern, Gänsen und Ziegen und den P f e r d e n die ich liebe obwohl ich nicht mehr reite.
    (habs mir abgewöhnt nach dem letzten Fall - zwinker)
    all das hat absolut nix mit den Katzen zu tun die mich seit über 30 Jahren begleiten aber sie haben auf jeden fall ein besseres Schöneres Leben als in der Stadt, die so viel Straßen und Mauern hat, dazu der ewige Lärm der nur hällt.
    Auch das gewöhnt man sich ab und lernt es zum Kurz - Besuch schätzen.
    aber ehe ich dir jetzt noch eine Epistel aufs Auge im Kommentar drücke, wunderbarer Post der mich mitnimmt in jede Pore...
    lieben Gruß angel

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    1. du bist mal geritten! hachz***
      du weist ja aus eigner erfahrung, wie das leben "draussen" so ist.... manchmal beschwerlicher als in der stadt - aber immer viel entspannter. und die körperlichen herausforderungen halten fit :-D
      in der stadt wollte ich nie eine katze - das fand ich nicht richtig. und wenn ich sehe wieviel spass lissy im garten hat, dann weis ich, die entscheidung, damit zu warten, war gut.
      xxxxx

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  6. Gezeichnet: FrauHummel.
    Yep. Du rennst mal wieder offene Türen bei mir ein- bin ganz deiner Meinung! Bestimmt hat die Stadt auch ihre Vorzüge: mal eben schnell ins Kino hüpfen, Unverpacktläden (so einen vermisse ich hier schmerzlich!), man könnte aufs Auto verzichten. Schön und gut, das alles- aber nichts im Vergleich mit dem, was ein Leben auf dem Land bietet und was ich persönlich un-be-dingt zum Leben brauche! Mit einem Sprung im Wald zu sein oder bei den Tieren, Berge, Grün und Ruhe. Dann fährt man halt mal ein paar Meter zum Einkaufen, dafür sorgt man gleich für die ganze Woche vor. Etcetc. Man organisiert sich halt einfach ein bisschen mehr.
    Du weisst ja, ich würde zu gerne noch viel, viel weiter weg vom Schuss wohnen. In etwa so, wie der Mensch in Karens neuestem Post. DAS würd ich zu gerne erleben- ich glaube, man würde mich da nicht mehr wegkriegen! Streng genommen brauche ich nicht viel mehr als meine Tiere, ein Dach überm Kopf und Stille. Achso: Und ein funktionierendes Inet wär nicht schlecht- damit ich viele Posts zu meinem wunderbaren Leben unters Volk bringen kann.... 😉
    Und ja: Ich werde manchmal irre wenn ich beobachte, wie rücksichtslos und ignorant mit unsererm höchsten Gut, der Natur, umgegangen wird. Und muss aufpassen, dass ich nicht sehr rigoros auf Menschen losgehe, die sich einen Deut darum scheren, was in Zukunft sein wird. Das wär dann nämlich kontraproduktiv. Trotzdem könnt ich die manchmal schütteln.....
    Genau: ich bin auch sehr, sehr dankbar, dass wir sie haben, die Natur. Noch.
    Dicken Drücker und herzliche Grüsse!
    Ps: Jaaaaa.......Ziiiiiegen.....!!! 💕💕💕

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    1. och - schüttel ruhig mal. manche sind doch schon arg "versteinert" - da tuts ganz gut wenns mal bisschen bröckelt ;-D
      funktionierendes netz ist ja auch quasi die einzige moderne errungenschaft, die ich vermissen würde!
      alerdicksten drücker! xxxxx

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  7. Mir geht's wie dir. Wobei, in einer Grossstadt habe ich nie gelebt, bin allerdings in Zürich geboren, wobei ich mich natürlich nicht erinnern kann. Die Provinz ist genau das, wonach mein Sinn steht. Ich hätte wohl das Nervenflattern in der Stadt. :-) Liebe Grüsse xxx

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    1. mittlerweile hätte ich auch nicht mehr die nerven für B - zumindest nicht lange :-D xxx

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  8. Hab Deinen Post schon heute früh gesehen... dieser Regenbogen!!! Wie wunderbar ist das bitteschön??? Gänsehaut! Was ich bei mir immer feststelle, ist, dass ich zwar vor ähnlichen "Himmelserscheinungen" wie Deinem Regenbogen, vor Bergen, Blumenwiesen, rauhem Fels, Bäumen, keine Ahnung was noch alles... total ergriffen bin. Aber in der Stadt hat mich noch nichts derartig berührt. Ok, Gebäude, Kunst, Architektur... kann alles sehr schön sein, aber es berührt irgendwie die Seele nicht so.
    Von daher kann ich es absolut nachvollziehen was Du sagst und das mit dem "vergraben" ist ja so ne Sache. Das Phänomen, dass Menschen das Haus nicht mehr verlassen und sich wirklich total "vergraben", kommt aus Tokio. Tja, nicht gerade plattes Land.
    Ich hab schon oft im Leben mit mir gehadert und mir überlegt, aufs Land zu ziehen. Vielleicht kommt das ja noch...
    Ziegen sind besonders! Allein die Augen sind der Hammer.
    <3 <3 <3

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    1. geht mir genauso - ich liebe kunst in ihren vielen spielarten - aber natur ist so viel berührender.... vll. weil sie im gegensatz zum künstler "nichts will"?
      dieses "stubenhocken" hatte ich in anfängen schon die letzten 2 jahre in B! die natur hat mich in mehr als einem aspekt gerettet :-D
      auch auf dem land werden sozialarbeiter gebraucht - vll. gibts ja einen therapeutischen bauernhof oder sowas......
      xxxxx

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  9. Often times I find myself wanting to live on a farm in the country. Nature fuels the soul.

    Suzanne
    http://www.suzannecarillo.com

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  10. I understand you perfectly, Beate. For a number of years, I lived in the city. As an adolescent growing up in a village, it seemed like heaven to me to live in the big city. But the attraction waned after a couple of years: too busy, too noisy, not enough air to breathe. So I moved back to my childhood village, only to find it irrevocably changed into an altogether different place, with a completely different pace and every single piece of nature being turned into building sites for yet more apartment buildings. I do crave a quieter life, and fresh air, but that'll have to wait until I'm retired, unfortunately. In the meantime, I'm living vicariously through your wonderful posts! Hugest of hugs xxx

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    1. thanks to the national park and huge nature reserves around the BWH the building activities are very restricted - thanx goodness!
      but my little childhood town did grow very much into the fields and forests and garden areas where we did play as kids.....
      xxxx

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  11. München kann man vermutlich nicht mit Berlin vergleichen. Ich war nur einmal dort. 1992, von Hof aus, für wenige Stunden, zum Guns'n Roses Konzert. Das Konzert war mäßig. Die Fahrt dorthin, im antiken Fiat Spider, ein Typ, zwei Mädels ohne Stadtkarte und ohne Navi... abenteuerlich.
    Als ich noch in Münchens Innenstadt arbeitete, machte mir die tägliche Fahr mit dem Zug dorthin nichts aus. Heute arbeite ich im Norden. Im "Industriegebeit" der Stadt und brauche einfach länger als das Doppelte. Darauf könnte ich verzichten. Zwischenzeitlich fahre ich nur noch drei mal die Woche. Und das nervt mich schon.
    Wie auch immer. Ich freue und freute mich jeden Tag, wenn der Zug vor meiner Stadtion aus dem Wald kommt und auf die schneebedeckten Alpen zufährt, die im goldenen Abendlicht glänzen. Jupp. Ich lebe ebenfalls gerne auf dem Land. Leider habe ich nicht so viel Zeit wie Du, dort herum zustrohmern. Aber als Kind kannte ich hier jeden Esel, jedes Weidevieh, jeden Baum und jeden Stadel wie meine Westentasche.
    BG Sunny

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    1. münchen fand ich idyllisch als wir dort 2x freunde besucht haben von B aus... :-D
      lange arbeitswege sind mist - aber alles hat 2 seiten: meine 5min mit dem rad und die "viele freizeit" bezahle ich natürlich. eine ausgeglichenere #work/live balance täte uns allen gut.
      grüss die alpen von mir! xxxx

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    2. ps: auf dem konzert waren freunde von mir und genauso entäuscht - ich erinnere mich! :-D

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  12. Liebe Beate,
    Du sprichst mir aus dem Herzen, besser hätte ich selbst nicht formulieren können, warum ich gerne auf dem Land lebe. Vielleicht noch, dass das Leben, zumindest hier bei uns, weniger stressig ist, alles ist entspannter und auch Vorschriften werden selbst von der Gemeinde nicht immer so eng gesehen.
    Ich habe nur mal zwei Jahre in Bonn gewohnt, keine Großstadt, hat mir aber schon völlig gereicht, weitaus mehr Stress als hier, auch mit den Kindern gab es in Bonn immer Probleme, die hier auf dem Land einfach nicht existieren.
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  13. wie gut ich dich verstehen kann!! wenn ich mal in berlin bin, dann bin ich spätestens nach einem tag froh, wieder dort wegfahren zu können. dieser lärm, dreck, gestank - und in den ausflugsgebieten tummeln sich auch so viele menschen. wie froh bin ich dann, wieder in meinem dorf sein - und wie vorhin gerade einen verzauberten himmel voller rosa wölkchen zu sehen!
    liebe grüße
    mano

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  14. Du hast ja sowas von recht! Unser Domizil ist leider noch nicht weit ab genug vom Schuss. Manchmal würde ich gerne Haus und Grundstück aufrollen und mit der Rolle und dem Liebsten weiter weg (vor allem von nervigen Nachbarn und Autobahnlärm) umsiedeln. Aber ich werde ja auch nicht jünger und bereits hier ist die Infrastruktur lückenhaft.
    Die Ziegen als Wintergäste sind eine wundervolle Idee.
    Die Garküchen sind für Dich doch verzichtbar bei Deinem Einfallsreichtum in der eigenen Küche :-)
    Liebe Grüße
    Karen

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  15. Yes, it's good to be close to nature and you have a beautiful natural place to live in. I fully understand why it makes you so happy!

    I love your goats; they always seem very inquisitive to me and of course always very hungry...do you give them names?

    Loved your outfit; stylish, warm and cosy!

    Hope your week is going well.
    xxx

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  16. You live in a beautiful place.

    I spent a dozen years in the country, and am so glad my son was able to grow up in a place where he could play in nature. We are in a city now, but a very small one and more like a suburb.

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  17. I understand you, my dear!! I would not be able to live in a megalopolis after a few years living so close to nature, surrounded by the sounds of birds and waves, the smell of the sea and sounds of the forest, with frequent visits of all sorts of wild animals, from raccoons and foxes to coyotes and deer... Seattle is unique in that sense, and our location close to the Sound is even more unique. The photos of your surroundings are astonishing, and your life there is so harmonious. Have you heard of the youtube blogger Jonna Jinton from Sweden? She reminds me so much of you! <3

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