altes haus, ofenheizung.
wenn in kopfhöhe und 2m abstand vom ofen 20°C sind finden wir´s schon gemütlich. gesund ist es allemal.
das bedeutet natürlich dass man sich etwas umstellen muss was den "hausanzug" angeht. in jeans (iih - unbequem) und t-shirt oder in einem (baumwoll)trainingsanzug würde ich mich totfrieren!
ausserdem hat man ja oft draussen zu tun und wenn man sich da ständig an- und auspuppen müsste käme man zu nüscht.
rustikaler norwegerpullover - auf der blanken haut besonders warm! - der rollkragen eines längst gestorbenen pullovers - rock (mit gemütlichem gummibund) aus einem tweedrest - alte, abgeschnittene woll-kameraden - filzstiefel aus der arbeitschutzabteilung - eine alte barschürze gegen groben schmutz z.b. beim holzhacken.
.....mit küchenschürze (wenn ich koche etc. dann immer mit sehr viel schwung) und hausstiefel aus schaffell.......
13 jahre altes wickelkleid - am anfang natürlich "für schick", dann endgültig rausgewachsen (war schon immer etwas knapp da für den verkauf gedacht, am end blieb´s aber an mir hängen) - erweiterung drangenäht und gleich noch taschen - nun ist es die "sonntagsversion" meines winterlichen hausanzuges - natürlich wolle wie auch das darunter... + schwedische holzclogs.
ich bin ja nicht nur die frau für´s grobe - nein auch typisch weibliche hausarbeit wird getan. in diesem fall brauchte das lieblingsjacket vom lieben mann ein neues futter.
ehrlich gesagt - lieber nähe ich eine komplett neue jacke. das raustrennen und einen schnitt aus den armseligen resten des alten futters basteln ist kein spass.
aber ist das neue Futter erstmal drin ist die freude gross!
vor allem bei solch prächtigem material!