liebe gartenfreunde!
t´schljung dass ich euch mit diesem, den fast-fäschn-bloggern gemausten, titel erschreckt habe.....
manchmal kann ich nicht anders.
denn es geht heute und hier tatsächlich um den garten - und zwar den vorgarten des BWH. das stückchen land, dass man sieht, wenn man am ende der sackgasse (die ein feldweg ist) ankommt: vorgarten und dahinter das haus.
nun gehörte das grundstück samt haus ja der eisenbahn - bis 2011. die hat es erschlossen, 1895 das haus gebaut und ihren mietern (bahnangestellten) gesagt wie sie da zu wirtschaften haben.
ZAUN & WEG
der zaun
vermutlich die deutsche reichsbahn der DDR hat den vorgarten mit einem eisernen zaun einfassen lassen, welcher einem rhinozeros-gehege alle ehre gemacht hätte:
im zeitigen frühjahr war es besonders schlimm - für den sommer hatte ich hohe stauden, goldruten & bergastern, davorgesetzt, um die martialische optik zu entschärfen:
dann - dieses jahr im märzen - setzte der BW die flex an!
die pfosten haben wir stehengelassen, denn wir hatten einen plan!
lisbeth guckte noch etwas verdutzt.....
TATAAA!!!
an die alten pfosten angedrahtet, "schwebt" ein kastanienzaun zwischen garten und weg/bahndamm!
das ding war grad im angebot - haben wollte ich das schon immer gern - so schön "un-egal" aka schrabbelig, vintage-y, öko......
nicht dass es überhaupt einen zaun brauchen würde - das grundstück ist an allen enden offen, nur terrassierungen, hecken & büsche markieren den verlauf der "grenzen". denn seien wir mal ehrlich - wenn einer will, dann kommt er rein - es sei denn man hat eine anlage wie den eisernen vorhang zwischen ost und west damals - und auch den haben manche überwunden!!
der kastanienzaun ist also nur für die optik und die ganz doofen, die sonst wohl quer durch die rabatten marschieren würden - weil´s ihnen der kürzeste weg ist....
der weg
auch so eine hinterlassenschaft - diesmal von den betonverliebten ex-mietern.
es war übrigens gar nicht leicht von weg&zaun fotos zu finden - ich hab immer geflissentlich drumherumgeknipst.......
irre schwere betonplatten, einfach in den dreck gelegt. hielt natürlich nicht - gras wuchs durch die ritzen und drückte die platten auseinander - den rest besorgten die wühlmäuse.
im sommer war das ganz hübsch mit dem rasen zwischen den platten - aber im winter und frühling verwandelte es sich in schlamm.....
da brauch ich keine hässlichen betonplatten für!
also die dinger ausgegraben:
ein paar karren erde und grassoden (ich hab ein neues beet im gemüsegarten angelegt) später:
das muss jetzt nur noch fein einwachsen - und dann wird da einfach kurz und in in doppelter rasenmäherbreite gemäht - fertig ist der rasenweg!
rechts davon und links hinter dem blumenbeet lasse ich seit letztem jahr die wiese wachsen - auch da gibt es erfolge - doch die zeige ich erst wenn sie blüht - die wildwiese :-D