IN DER LOSEN SERIE:
GARTENTIPPS FÜR ANFÄNGER UND FORTGESCHRITTENE
will ich euch heute die
STAUDENWICKE
vorstellen...
sie ist der guerillero im garten - sät sich selbst in weitem umkreis aus und rankt meterweit - horizontal und vertikal.
sie ist anspruchslos, hauptsache sonne. durch tiefe, dicke rizome kommt sie gut über trockenphasen (ich hab sie nochnie gegossen). sie blüht vom frühsommer bis herbst. ihre pinken schmetterlingsblüten sehen hinreissend aus und sind sehr beliebt bei insekten - speziell schmetterlinge (ha!) und der holzbiene. letztere kann richtig wütend werden kommt man "ihrer" wicke zu nahe.......
gestartet habe ich die wickenkultur vor vielen jahren am sommersalon - mit einem rizom, dass eine phantasielose gartenbesitzerin aus ihrem rasen gegraben hat und dringend loswerden wollte...... schon im nächsten jahr rankte es prachtvoll pink neben dem efeu empor. über 10 jahre später tut die schöne und unkomplizierte pflanze das immernoch und hat sich nebenbei fleissig vermehrt.
wenn ihr die staudenwicke aussät, braucht sie 2-3 jahre um zu hochform aufzulaufen - aber dann!
hier besiedelt sie mittlerweile diverse ecken und flächen des gartens - das staudenbeet, den vorgartenzaun, eine grenzhecke, die wildwiese und sogar die leiter für den schornsteinfeger!
ihr geranke schadet den anderen pflanzen nicht. wollt ihr ein gerüst zur verfügung stellen, sollten die streben eher draht als rohre sein - schon 1cm dickes material ist dem fräulein zu sperrig. am anfang der saison kann es von vorteil sein, der wicke ihren weg zu weisen.....
ansonsten braucht sie keine pflege, nur im frühjahr die abgestorbenen vorjährigen triebe zum kompost bringen.
man kann verblühtes abschneiden, aber sie produziert auch so neuen flor den ganzen sommer über. und wenn sie samen bilden darf, dann verteilt sie die mit viel schwung im ganzen garten :-D
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen