Samstag, 13. Oktober 2018

herbstfarben & wildwest-stil





indian summer

ja - dieses jahr ist es wirklich einer. extrem mild, reich an früchten und eine hinreissende laubfärbung.....

das und der anzug von sunny und die fotos von mano haben mich inspiriert - und mich meinen uralten, vintagen wildlederrock wieder rauskramen lassen. der ist ein bisschen pocahontas, ein bisschen wildwest-romantik und nebenbei irre bequem und genau das richtige material für goldene herbsttage mit frischen vormittagen.
dazu zimtfarbener mohair/kashmir-pullover mit kurzen ärmeln & kognak-farbene slippers.
weil ja "erdtöne" nicht die besten freunde von winterfrauen sind gibts rubinrot obendrauf - indianerplaid und handtasche.
und natürlich KEINEN roten lippenstift - meiner hier ist lachs, aber rosa, aprico, nude etc. sehen auch gut aus zu diesem farbspectrum.......









ans herz gewachsen

sind mir die ringelblumen und kapuzinerkressen. sie füllen gartenecken, beleben das gemüsebeet, blühen tapfer wenn alle anderen schwächeln - und jede ihrer blüten ist anders.
ausserdem schmecken die kapuziner als salat oder auf dem butterbrot und die ringelblumen geben einen heilsamen tee........










Dienstag, 9. Oktober 2018

mountains & a movie




meine lieblingslandschaft

oft werde ich gerfragt, warum ich mir das antue mit den morschen, schmerzenden knien.....

2 gründe - 1 "physikalischer" und 1 mentaler.

der physikalische:
wenn ich nicht wandern gehe werden die knie sogar noch schlechter, das jahr 2017 hat das wieder deutlich gezeigt.

der mentale:
ich liebe die berge. alpen, gebirge, felsen, hochebenen, schroffheit und liebliche täler im schatten von steinen und gipfeln.....
und auch wenn der weg ins tal zurück oft zur tortur wird - ich kann nicht aufhören hinauzusteigen. sehe ich gebirgiges *live&infarbe*, dann geht mir das herz auf.

etwas ganz besonderes ist natürlich die felsenheimat - früher nur an ein paar kletterwochenenden pro jahr - aber seit 7 jahren tatsächlich mein zuhause. 
und ich hab mich noch nicht sattgesehen, werde es wohl auch nie. ausserdem gibts noch immer wege, welche ich noch nie gegangen bin - ecken, die selbst ich nur aus dem wanderführer kenne.....

und dann natürlich gibts die lieblingsorte und die immer wieder gern gegangenen wege - das ist alles ja auch irgendwie immerwieder neu - allein schon durch den wechsel der jahreszeiten bzw. unterschiedliches wetter. 
und mit wem man dort hingeht - andere menschen bringen mit ihrer ganz eigenen wahrnehmung jedesmal neue "farbe" ins bild. deswegen gehe ich so gern mit besuchern wandern!












von den bergen ans meer

kruso - der film

spielt im wendejahr 1989 auf der insel hiddensee, unter aussteigern und gestrandeten. ein schöner film im wahrsten sinne des wortes, ein ziemlich romantischer rückblick auf dieses schicksalhafte jahr - aber das muss wohl so sein wenn man 30 jahre zurückblich auf eine jugend.
die ja auch meine jugend war - ich war damals im gleichen alter wie die protagonisten - alle gespielt übrigens von hervorragenden schauspielern. jedenfalls - auch in meinen erinnerungen war diese aufregende zeit irgendwie romantisch - trotzdem oder gerade weil wir (meine freunde und ich) am abgrund entlang balancierten - der abrund hies stasi-knast oder auch bürgerkrieg - dass es dann so glücklich endete im november erscheint immernoch wie ein wunder.

interessante hintergrundinfo:
knapp 30 jahre turbokapitalismus sind natürlich nicht spurlos an hiddensee vorbeigegangen, wie auch an der übrigen ostdeutschen ostseeküste. für den romantisch-morbiden charme der spät-DDR-landschaft wurde in ostpreussen, auf der kurischen nehrung gedreht......

und - unsere flitterwoche im jahr 2009 haben wir in dem im film eine der hauptrollen spielenden ferienheim verbracht - das war natürlich in der zwischenzeit zum hotel umgebaut worden.

wer damals nicht dabei war - angucken. kann man was lernen über "uns".

gesehen in der ARD-mediathek/noch bis 26.10. verfügbar







Freitag, 5. Oktober 2018

end of summer / water mill fest



wo der roadtrip uns hinführte

zu einer wassermühle in brandenburg, das winzige dorf fühlte sich ein bisschen an, als wäre dahinter die welt zuende.....

*ein prima platz zum feiern* dachte meine freundin und lud alle alten freunde dorthin ein. 
recht hatte sie - das wochenende war ein voller erfolg - alle freuten sich, einander wiederzusehen - es wurde geschlemmt, getanzt, viel erzählt & getrunken, auf der wiese in der sonne gelegen, yoga gemacht. und es wurde die mühle besichtigt.






die mühle.....

.....ist nicht mehr in betrieb - funktioniert aber immernoch tadellos!
die aktuelle ausstattung stammt hauptsächlich aus den 30er jahren, mit ein bisschen mittlere DDR dazu.

transmisson......
nachdem das wehr geöffnet wurde, rasten die grossen riemenräder im transmissions-raum los - fast geräuschlos. 
dass die räder im foto speichenlos wirken, zeigt ziemlich gut die geschwindigkeit des ganzen. abstandhalten ist da eine sehr gute idee.






auch der mühlstein machte keinen lärm - allenthalben war ein dumpfes rumpeln zu hören.

die transmission treibt ausserdem über 5 etagen sämtliche anlagen der mühle an - vom getreidesieb über den mehltransport bis zur absauganlage. alles ist mit extremer handwerklicher sorgfalt aus holz und eisen gebaut und funktioniert perfekt - es gibt auch keinen überflüssigen schnickschnack und das meiste ist mit bordmitteln zu reparieren - sollte tatsächlich mal was kaputtgehen.































beeindruckend, diese technik. 
und null emission.

UND DANN - PARTY!!

gegen abend wurde der grill angeworfen - und bis 2 uhr nachts gefeiert!
(salate & beilagen von den gästen selbstgemacht/grillgut vom örtlichen fleischer - yummy!) 
😸