Samstag, 24. Juni 2023

WOZU IN WEISS HEIRATEN....

 



.....wenn man jedes jahr im juni einen

 WEISSEN GARTEN 

haben kann!





mit glitzereffekt oder weichzeichner abgelichtet ist das schöner als so manches hochzeitsfoto......

💥💥💥

ÖKOLOGISCHER SOWIESO

keine fancy deko, die am nächsten tag im müll landet. kein blutschweissundtränen-plastik-fummel, der niewieder getragen wird. keine haarspray- & aerosolwolken. keine mit pestiziden vollgestopften schnittblumen. keine flugreise in die flitterwochen. 

nur vogelgezwitscher und insektengebrumm. ein honigparadies mit blütenduft. echtem! 

und wenn das ganze nach ca. 2 wochen vorbei ist, braucht man weder die putzkolonne noch die müllabfuhr..... aus den blüten werden früchte und samen - die herabgefallenen werden zu kompost. und im nächsten jahr gibts einen neuen weissen zauber.






WAS BLÜHT?

von selbst gekommen: hartriegel, holunder, waldgeissbart, giersch, wildrose, brombeeren - allerdings beschneide, trimme und ordne ich das ganze..... 
den hartriegel habe ich vom busch auf bäumchen gezogen, der holunder braucht alle 2-3 winter einen radikalen schnitt für üppigen wuchs & blütenpracht, die rose soll keinen kratzen, der giersch nicht überhandnehmen, die brombeeren auch früchte tragen.
aber "sehen" soll man die hand des gärtners nicht.

angepflanzt: kletterhortensie, zierlauch. extrem pflegeleicht beide.








































































Sonntag, 18. Juni 2023

DAS ESSEN WÄCHST HINTERM HAUS

 




pragmatismus

blümchen sind ja sehr erbaulich - aber ab&an braucht man was zwischen die zähne.

gemüse aus dem eigenen garten ist 1000x leckerer und gesünder (sofern man auf fiese chemie verzichtet) als alles, was man im laden kaufen kann - und frischer sowieso.
ausserdem spart man geld und der umwelt jede menge verpackungen und transport-abgase.........

aber arbeit machts.
wobei ich diese art arbeit jedweder büroarbeit vorziehe - ein büro löst bei mir fluchtreflexe aus. im garten ist man an der frischen luft und braucht durch die körperliche betätigung bei anlegen der beete, bereiten des komposts, pflegen, giessen (mit giesskanne, damit man weis, wieviel man giesst - täglich 10-20 liter auf den m2 je nach wetter), jäten etc.... kein fitnessstudio.
braun wird man auchnoch nebenbei.

damit nun die ganze arbeit nicht für die wühlmaus ist, haben meine gartengenossin andrea & ich beschlossen, möglichst viel in "containern" anzubauen.
natürlich haben wir kein geld für schicke, vorgefertigte hochbeete, schon gar nicht in der menge, die wir hier bräuchten.... also haben wir zusammengesammelt, was andere wegwerfen wollten: alte fässer, säcke, eimer.

nur die stangenbohnen stehen "in der gewachsenen erde" - wobei die natürlich massiv mit kompost verbessert wurde.
statt morscher holzeinfassung haben wir in beton-kantsteine investiert - die halten jetzt für den rest unseres lebens. wie die armiereisen als kletterhilfen (statt holzstangen).








oben:
7 tomatenpflanzen (verschiedene), 1 paprika, 2 freilandgurken in maurereimern. 6 kleine löcher (ca. 0,5cm) in den boden gebohrt - fertig ist der mäusesichere tomatenkübel. ausserdem halten die eimer das wasser viel besser als unser boden aus flusskies & sand - wichtig in diesen trockenen sommern. und: wir können die pflanzen an den für diese art gemüse klimatisch besten platz, die südseite des hauses, stellen - ein beet ließe sich da aber nicht anlegen.






kohlrabis & zucchinipflanze in breiten säcken aus cordura (transportbehälter für baumaterial eigentlich). überschüssiges wasser kann abfliessen durch die "maschen", aber die maus kriegts nicht durchgenagt.











ein sack kartoffeln!
eigentlich für´s balkongärtnern entwickelt.... zusätzlich steht der hier noch auf einem eisernen tonnendeckel - sicherheitshalber - die saftigen kartoffeln werden von mäusen geliebt.

manchmal fährt ein zug vorbei.








rhabarber-fruchtaufstrich und das mediterrane kräuterbeet.......
darunter: bohnenkeimling










mangold in einer alten, lecken badewanne und möhren zusammen mit etagenzwiebeln im hölzerner palettenkiste.
dahinter, kaum zu sehen, spitzkohl in halben fässern......








im hauptbeet stehen zucchini, mangold und kohlrabi in geteilten eisenfässern - manche quer, andere längs durchgeschnitten.... kleine löcher im boden sorgen für drainage - andererseits auch hier: das wasser wird besser gehalten als im sandigen boden.






erst hatte ich ein bisschen angst, der garten würde aussehen wie ein schrottplatz - aber es guckt sich weg in all dem grün, das sich grad schon wieder verdoppelt hat dank ein paar schauern gestern & heute.......