Samstag, 5. September 2026

PERMAKULTUR.IM.ZIERGARTEN.





KLIMA-ANGEPASST UND PFLEGELEICHT

permakultur für den obst&gemüsebau kennen sicher schon einige und einige wenige praktizieren das auch........ 

nun habe ich die lebensmittelproduktion bis auf ein paar beeren aus prioritätsgründen outgesourced - habe aber immernoch 700qm garten ums haus rum...........
und die will ich nich wieder zu ödland werden lassen - tatsächlich aus ästhetischen gründen.

denn - ein schön gestalteter garten lässt einem das herz aufgehen - und ausserdem herrscht in einem wohlüberlegt gestaltetem garten eine viel grössere artenvielfalt als wenn man sich nur ums rasenmähen drückt.

nichtsdestotrotz habe ich natürlich auch noch andere sachen zu tun als im garten rumzupusseln. und die ollen knochen wollen auch lieber chillen als "unkraut" zu hacken oder giesskannen zu schleppen.........

apropo giessen - mit hitze und dürre als dem neuen "normal" jeden sommer muss man sich eh was überlegen. einige gemeinden und städte hatten diesjahr schon das giessen mit leitungswasser und das entnehmen von H2O aus gewässern untersagt. gut dran, wer da nicht nur ein niedlich kleines, dekoratives regenfass sein eigen nennt - sattdessen auf grosse reserven des himmelswassers zurückgreifen kann.
falls man denn überhaupt giessen muss.


STAUDENBEET IM PERMA-MODUS 

bleiben wir beim wässern.
ich habe mein staudenbeet genau 1x gegossen bisher - im frühjahr, das mal wieder extrem trocken war, so trocken, dass man sich nicht traute, das laubstreu im wald scharf anzugucken, nicht dass es sich deswegen gleich entzündet......
die stauden trieben grad aus und der boden war knochenhart und -trocken. also habe ich einmal gründlich gewässert, zum glück war genug wasser im 1000l-regenreservoir. das half den jungen trieben bis zum nächsten niederschlag - danach hatten die stauden genug blätter gemacht, um den boden zu beschatten und vor austrocknendem wind zu schützen.

auch gejätet wurde bisher 1x in diesem jahr - im april. hauptsächlich gras und den einen oder anderen gierschschtrunk.
danach wurde das staudenbeet sich selbst überlassen. die obengenannten üppigen blätter der dichtstehenden blühstauden halten nämlich auch unerwünschte pflanzen in schach.


hier könnt ihr sehen wie es sich in den monaten juli und august entwickelt hat - bekanntlich heiss und oft extrem trocken gewesene wochen. 
manche frühe blüten sind gegangen, andere - späte - dazugekommen, viele dauerblüher halten noch bis herbst durch. und für den stehen schon die astern in den startlöchern...... 
immer ist das beet umlagert von insekten - käfer, bienen & hummeln, schmetterlinge. und manchmal - wenn man sich ganz still verhält - kann man auch kleine vögel beobachten, die zwischen den stauden picknicken.


TIPP

wenn "im internet" zu einer gartenstaude steht: vorsicht - wuchert! - dann ist sie die perfekte für ein permabeet. auch sich selbst aussamende blumen sind super.
einhalt gebieten kann man ja immernoch - aber ständig mickernde pflanzen durch neukäufe ersetzen ist nicht im konzept vorgesehen.


CHRONOLOGIE:





die staudenwicke hatte sich selbst ausgesät, vom sommersalon ins staudenbeet.... nach 2 jahren ist die pflanze kräftig genug, um eine rankhilfe von 1,70 komplett erobern zu können. gibt punktuell höhe im beet und macht den anblick interessanter.


























 


























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