Samstag, 13. Dezember 2014

der erste!


auf einen frostigen morgen folgte ein trüber tag...

aber am nachmittag:


der erste schnee der saison!


weil ich sowieso raus musste um kohlen zu holen fix ein paar fotos gemacht....




zum glück für unsere gefiederten freunde haben wir am wochenende das futterhäuschen aufgebaut:



aus einer astgabel, ´nem alten dachziegel und bauholzresten. bisschen reisig dazu - fertig.
das dach für die meisenknödel war ein geschenk, bemalt habe ich es aber selbst......




Mittwoch, 10. Dezember 2014

schloss decin im frühwinter


"stell die mal neben die tolle wurzel (aber brich dir nicht den hals - schatz)!"
aber der liebe mann weis ja das steil und rutschig kein problem für mich alte bergsteigerin ist ;-)

an einem typisch düsteren novembertag sind wir elbaufwärts nach decin/tschechien gefahren. die kleine adrette stadt liegt im böhmischen teil des elbsandsteingebirges im engen tal der elbe, umgeben von hohen sandsteinriffen.
auf einem rechtselbischen liegt das schloss - schon im winterschlaf.
durch eine kleine parkanlage sind wir einen steilen serpentinenweg zum seiteneingang hinaufgestiegen, hoch über uns das prächtige schloss. mit pfauen auf dem altan!!!!


lebendigen!
unten der raffiniert angelegte weg zum elbseitigen park:


eintritt wollte keiner haben, es war wohl alles schon auf winterbetrieb. somit waren auch die den schlosshof umgebenden gebäude und der rosengarten geschlossen. muss man mal im sommer wiederkommen!


wir haben ein wenig im hof rumgekaspert und die künste der restauratoren und handwerker bewundert - siehe tür oben.


novembernachmittage sind kurz und so sind wir denn den "offiziellen" zufahrtsweg zurück in die stadt gegangen.....


wolljacke(uralt)+rock - von mir
russischer schal+angoramütze+lederhandschuhe - flohmarkt
leggings - "geerbt"
und meine neuen stiefelchen!



Samstag, 6. Dezember 2014

apfelkuchen


das wichtigste sind natürlich die äpfel.
vergesst die aus dem supermarkt. wenn schon nicht bio - aber bitte einheimische - dann nach streuobstwiesen suchen. oder gärten. oft verkaufen die besitzer derselben die äpfel für kleines geld. oder verschenken sie. manche bäume werden auch nicht mehr bewirtschaftet, tragen aber noch. oft alte sorten, die zwar aus dem handel verschwunden sind aber fantastisch schmecken.



wenn wir die äpfel haben muss zuerst der teig angerührt werden.
mein mürbeteigrezept:
1/2 stk. butter (125g)
60-70g rohrohrzucker
1 päckchen orangenzucker von "ruf"
1 ei
1 esslöffel wasser

das gründlich vermengen und nach und nach 
ca. 250g weizenmehl
zugeben. 
alles gründlich verkneten. "ca." deshalb weil je nach grösse des eies oder des wassergehalts der butter und der beschaffenheit des mehles mal mehr oder weniger zugegeben werden muss.
ausserdem flott arbeiten, die butter soll nicht schmelzen von der wärme unserer hände!
jedenfalls sollte der teig dann so aussehen:


eine kugel formen, in backpapier gewickelt mindestens 2 stunden im kühlschrank ruhen lassen.
mürbeteig muss kalt in den ofen damit er richtig wird!



nun die äpfel waschen und putzen, schale bleibt dran! in stückchen schneiden. mit einem spritzer zitrone vermengen. 
rohrzucker und zimtpulver mischen........




nach geschmack zusammen mit rosinen unter die apfelstückchen rühren. durchziehen lassen.


nach 2 stunden oder einer nacht eine tortenform mit backpapier auslegen sodass nichts durch die ritzen tropfen kann. die äpfel samt saft gleichmässig drin verteilen. teig ausrollen - fix damit er nicht warm wird - und drauflegen. bisschen andrücken und mit spitzem messer einstechen.
im auf mittelhitze vorgeheiztem backofen ca. 45 min backen.
noch warm auf tortenplatte stürzen und die form minus backpapier als glocke/deckel benutzen - damit die feuchtigkeit&aromen der äpfel auch wirklich in den teig ziehen und nicht an der küchendecke kleben. 

schnell noch ein foto machen bevor der kuchen ganz aufgefressen ist:


Mittwoch, 3. Dezember 2014

stiefelchen



salutschüsse bitte! 

ich habe die schuhe gefunden die es eigentlich nicht geben dürfte - heutzutage.

seit JAHREN liege ich dem lieben mann in den ohren mit meiner vorstellung des perfekten schuhs. eigentlich will ich ja nicht viel. bequemlichkeit - auch nach ein paar stunden pflastertreten. klassische form - turnschuh trage ich nur zum sport und wanderschuhe zum wandern, nicht in der stadt. leder - einfach lächerlich wie neuerdings billiges plastikmaterial als "vegane option" verkauft wird. braun - viel variabler als schwarz. ohne schnickschnack - wieso pappen die immer so viele alberne details auf die latschen? zum schnüren - ohne extra reissverschluss - kann den heute keiner mehr schleifen binden? 
und dann kann ich auch nicht 1000€ bezahlen um mir die schuhe anfertigen zu lassen.....
(könnte ich im monat 20 kleider und ein bild verkaufen sähe das anders aus)


zurück zum thema.
als ich es eigentlich schon aufgegeben hatte standen sie plötzlich vor mir! bei görtz 17 im dresdner hauptbahnhof. nur nicht in meiner grösse. aber die netten damen im laden haben telefoniert und ein paar in 39 in der centrumgalerie reserviert. ich hin, angezogen - himmlisch!
seitdem hab ich sie schon oft getragen - man sieht´s auf dem foto - und sie werden jedesmal besser.

(der post ist nicht gesponsert, ich hab ganz normal für die schuhe bezahlt)

die ersten ausflüge der oxymoron-stiefeletten:


die kirchentür in bad schandau ist ein passender hintergrund für den handgestrickten norwegerpullover (2.hand), von mir genähten wollrock und "käferbeinchen" - geringelte leggings....


dresden, café prag. norwegisches trachtencape (2.hand)
lecker indisch gegessen da!





Sonntag, 30. November 2014

salonmalerei

im sommer haben wir ja ein "wohnzimmer" im garten:





aber wie man auf dem bild oben sehen kann ist es im gartenzimmer nicht mehr wirklich gemütlich - der erste ernste frost am 26.november....
also kommt der rote salon wieder zu ehren:




die bilder in unserem haus haben ausschliesslich sentimentalen wert. kunst zu kaufen als geldanlage erscheint mir bizarr. 
unsere bilder sind direkt vom künstler gekauft, ererbt, vom trödler....



"il gatti del ghetto" von michal meron - ein druck aus der werkstatt des künstlers im venezianischen ghetto. unser besonderes venedigsouvenier. ein katzenliebespaar in einer gondel. einfach nur rührend......


dieses ziemlich gut gemalte alpendorf ist signiert mit r.wieser. google kennt den nicht. wir haben es mächtig verstaubt beim trödler gefunden und, da wir eine schwäche für alles alpine haben, mitgenommen. 



unsere freunde aus indien:


räume zu fotografieren ist schwer finde ich - umso mehr beeindrucken mich all die schönen kaffeetischbücher mit schicken interieurfotos!


Mittwoch, 26. November 2014

rumgetrödelt

der liebe mann ist eine echte spürnase was hübsche und äusserst preiswerte dinge vom flohmarkt oder trödler angeht:




kuchenplatte

pfefferkuchenteller

teeset


vase


vielleicht 10% unseres hausrates wurde neu in regulären geschäften gekauft - der rest sind fund- und erbstücke oder vom trödler. warum? immer wenn wir mal in ein einrichtungshaus gegangen sind kamen wir kopfschüttelnd wieder raus. da ist zuerst die qualität - "alte" sachen sind einfach um längen besser! die meisten haben ja schon um die hundert jahre auf dem buckel und sehen immer noch famos aus. und funktionieren! das versuche man mal mit einen möbel von heute. wenn es nicht sowieso nach 2 jahren ideell verschlissen ist fällt es beizeiten auseinander. ausserdem altern die "modernen" materialien nicht schön. echtes holz, kupfer, messing kriegt ´ne schöne patina, selbst alter chrom hat was. aber plastik sieht irgendwann nur noch oll aus. wollteppiche und wollene möbelbezüge lassen sich immer wieder unkompliziert säubern weil wolle den dreck wieder hergibt, synthetische stoffe rücken ihn nicht mehr raus, auch geruch klebt an den fasern für immer. einzige möglichkeit wären teure und ungesunde chemo-keulen. ob´s hilft weis ich aber nicht, sowas kommt mir nicht ins haus.
und beim geschirr? wenn´s nicht glatt und kühl und öd ist ist es grässlich kitschig - modernes porzellan und gläser mein ich. vermutlich liegt es daran dass die dinge heutzutage von computern entworfen und gefertigt werden. und die menschen, die da eventuell noch beteiligt, ihren cad-cam-programmen sklavisch ergeben sind......
ach ja - gebrauchte dinge zu kaufen, langlebige sachen lange zu benutzen ist N A C H H A L T I G. gut für mutter erde und damit letztendlich auch für uns menschen, schlecht für den turbo-kapitalismus!

*

Freitag, 21. November 2014

novemberimpressionen






unser hausberg, der lilienstein, mit sonnenuntergang bzw. vollmond vom haus aus gesehen....
(deswegen die überlandleitungen, unser telefon-und stromanschluss!) 








das leben im naturwunder und am rande des nationalparks "sächsische schweiz" ist ein fantastisches wenn man was mit naturschönheit anfangen kann....
wir können. immer wenn der liebe man frei hat machen wir kurzurlaub direkt vor der haustür. wird nie langweilig, ist manchmal fast abenteuerlich - zumindest für unser dichtbesiedeltes mitteleuropa.....


leinenkleid von mir, 
strickjacke original späte 30´er, 
bergstiefel hanwag;