das wichtigste sind natürlich die äpfel.
vergesst die aus dem supermarkt. wenn schon nicht bio - aber bitte einheimische - dann nach streuobstwiesen suchen. oder gärten. oft verkaufen die besitzer derselben die äpfel für kleines geld. oder verschenken sie. manche bäume werden auch nicht mehr bewirtschaftet, tragen aber noch. oft alte sorten, die zwar aus dem handel verschwunden sind aber fantastisch schmecken.
wenn wir die äpfel haben muss zuerst der teig angerührt werden.
mein mürbeteigrezept:
1/2 stk. butter (125g)
60-70g rohrohrzucker
1 päckchen orangenzucker von "ruf"
1 ei
1 esslöffel wasser
das gründlich vermengen und nach und nach
ca. 250g weizenmehl
zugeben.
alles gründlich verkneten. "ca." deshalb weil je nach grösse des eies oder des wassergehalts der butter und der beschaffenheit des mehles mal mehr oder weniger zugegeben werden muss.
ausserdem flott arbeiten, die butter soll nicht schmelzen von der wärme unserer hände!
jedenfalls sollte der teig dann so aussehen:
eine kugel formen, in backpapier gewickelt mindestens 2 stunden im kühlschrank ruhen lassen.
mürbeteig muss kalt in den ofen damit er richtig wird!
nun die äpfel waschen und putzen, schale bleibt dran! in stückchen schneiden. mit einem spritzer zitrone vermengen.
rohrzucker und zimtpulver mischen........
nach geschmack zusammen mit rosinen unter die apfelstückchen rühren. durchziehen lassen.
nach 2 stunden oder einer nacht eine tortenform mit backpapier auslegen sodass nichts durch die ritzen tropfen kann. die äpfel samt saft gleichmässig drin verteilen. teig ausrollen - fix damit er nicht warm wird - und drauflegen. bisschen andrücken und mit spitzem messer einstechen.
im auf mittelhitze vorgeheiztem backofen ca. 45 min backen.
noch warm auf tortenplatte stürzen und die form minus backpapier als glocke/deckel benutzen - damit die feuchtigkeit&aromen der äpfel auch wirklich in den teig ziehen und nicht an der küchendecke kleben.
schnell noch ein foto machen bevor der kuchen ganz aufgefressen ist: