| in böhmen geht die sonne auf |
es fängt damit an dass man das morgenrot erleben kann.
es findet spät genug statt.
dann die ersten goldenen töne - buchen und birken vor allem......
......dann kommt rot dazu.......
| unser hausberg - der lilienstein |
| das gerade in der unteren mitte ist die elbe - weil einige fragten wie weit weg die normalerweise ist - foto ist ohne zoom gemacht aus dem schlafzimmerfenster |
im moment ist es ziemlich beschwerlich hier draussen - die von lobbyverbänden gesteuerte politik macht uns das leben schwer. konkret:
wir MÜSSEN eine neue kläranlage bauen. obwohl die alte noch prima funktioniert - nach dem gleichen prinzip wie die neue. ist halt nicht schick aus schwarzem kunststoff.
und natürlich verdient keiner was an einer schon vorhandenen kläranlage. um wenigstens ein bisschen den geldbeutel zu schonen haben wir das neue ding selbst eingebaut - mit hilfe eines sehr guten freundes. hat uns trotzdem einige nerven gekostet - zumal unser grundstück im steilen elbcanyon eine sehr schwierige baustelle ist. und der zufahrtsweg nicht mit LKW befahren werden darf - aber die könnten hier "hinten" eh nicht wenden, abgesehen davon nützte einem schweres gerät auch nix auf dem engen terrassierten grundstück.
(wahrscheinlich hätte wir gar keine firma gefunden die sich das antut)
das ist den von lobbyisten eingewickelten abgeordneten natürlich schnurzpiepegal. weil die sich, von ihren fetten diäten und den an ihre politikkarriere anschliessenden vorstandsposten, ein fix&fertig betoniertes vorstadtgrundstück kaufen. das haus voll mit umweltschädlichen kunststoffen. und extrabreit asphaltierter einfahrt für den SUV.
ach ja - sagte ich dass der zwang zur neuen kläranlage "aus gründen des umweltschutzes" erlassen wurde?
| unser rustikaler (und manchmal unpraktischer) zufahrtsweg - gehört der bahn! |
.....und während lisbeth noch überlegt ob sie mal die fenster streichen soll....
| die beeren vom wilden wein der ganz freiwillig den kohleschuppen begrünt - bei familie amsel äusserst beliebt |
....dräuen die novembernebel und die ersten bäume stehen nackt und kahl.
im lieblichen schmilka am ulmenborn haben wir einen kleinen spaziergang gemacht um mal was anderes zu sehen als matsch&schlamm.
ich trug meine neueste baskenmütze - welche ich in wien gekauft habe.
der rest des ensembles ist ertrödelt, von diversen damen geerbt und selbstgenäht - bis auf schuhe und socken:
| schal und leggings kamen aus völlig verschiedenen richtungen zu mir - und passen doch so phänomenal zusammen |















































