Montag, 2. Dezember 2013

olles zeuch

ich mochte schon als knirps alten kram lieber als neue dinge.
war fasziniert vom inhalt der kramschublade im haushalt der grosseltern. bestaunte die bakelit-gehäuse alter elektrogeräte. fand damen schön die ihren stil seit ca. 1950 nicht mehr verändert hatten. trug am liebsten kleider die mindestens 20 jahre alt waren - oder wenigstens so aussahen. 


des kartographen rolf böhm sein handwerkszeug

keinen schimmer wieso.
die erwachsenen waren genervt von meiner begeisterung fürs vorgestrige, also vorbild war da keines. frühe rebellion? erinnerungen an ein früheres leben?

gebirgsmarine - raddampfer (sehr alt), jacke (hat mal einem echten matrosen gehört), kleid (sieht nur alt aus - von mir)

eins ist jedenfalls sicher: dass ich mir nichts aus dem "brandneuesten" mache und keine berührungsängste bei altem "gelumpe" habe hat mir viel geld, und stress es verdienen zu müssen, gespart. kein konsumterror für mich. freiheit :-)


bizarres erinnerungsstück (beim trödler gesehen aber nicht gekauft!)

Kommentare:

  1. The scenery is fabulous and so are you, love the outfit! x

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  2. I was precisely the same way. I won't say that there weren't modern things (especially pretty toys) that I enjoyed as a child, but for as far back as I can remember, I have gravitated towards the old, aged and (sometimes) worn as well. There's so much soul, intrigue and history wrapped up in pieces that have been around for generations.

    Big hugs (the first from my new computer! :)),
    ♥ Jessica

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  3. ich mag deinen stil, du siehst immer chi und sehr besonders aus. lachen musste ich über die plauener spitze aus volksarmeebeständen. schönes foto wenigstens. danke, dass du diesen beitrag bei sunny hochgeholt hast und liebe grüße zu dir! bärbel

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